Etwas abseits des Mainstream – Das Bukafski in Mainz


Heute möchte ich euch gerne das Bukafski aus Mainz vorstellen. 2011 eröffnet, hat es die Mainzer Buch- und Café-Landschaft betreten und bereichert seitdem kulturell die Landeshauptstadt und Geburtstadt von Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg – Erfinder des modernen Buchdrucks mit beweglichen Metalllettern. Hat nichts zu tun mit dem Politker Karl-Theodor zu Guttenberg.

Ich habe mit dem Inhaber Matthias Dölger gesprochen, aufgewachsen in Aschaffenburg; Studium und Buchhandelslehre in Mainz; seit 2010 Familienvater.

Der Name Bukafski steht für die Kombination aus BUch und KAffee. Darüber hinaus verneigt er sich noch vor dem großen Schriftsteller und Philosophen Charles Bukowski. Wessen Idee war der Name?

Der Name wurde mit Freunden und einigen Flaschen Wein entwickelt.

Gruppenfoto

Marco Rocco Roberto, Thomas Elben, Matthias Dölger, Nathalie Mauer

Was ist das Besondere am Konzept Bukafski?

Die in Mainz einzigartige Kombination aus Buchhandlung und Café, sowie der Versuch auch Titel anzubieten die etwas abseits des Mainstreams liegen. Durch das bewusste Besetzen einer Nische hat es der kleine Buchhändler leichter. Persönliche Beratung, gemütliches Café-Ambiente und große Kundennähe bieten weder die Filialisten und schon gar nicht Amazon. Wir sind auch ähnlich schnell: der Über-Nacht-Bestell-Service ist ein Pfund, mit dem das Sortiment viel stärker wuchern sollte.

Bei euch gibt es ja nicht nur Kaffee und Bücher, sondern auch jede Menge Veranstaltungen, ganz unterschiedlicher Art. Sucht ihr euch die Künstler heraus oder wenden sich die Leute an euch?

Bisher haben wir noch das Glück, dass viele kreative Menschen an uns herantreten.

Veranstaltung1

Lesung Berni Mayer “Mandels Büro”

Veranstaltung2

Konzert des Mainzer Singer-/Songwriters “aaden”

Wenn ihr euch jemanden wünschen dürftet: Wen hättet ihr gerne mal als Event im Bukafski?

Musikalisch: Erasure oder Slayer

Literarisch: Florian Scheibe oder Sibylle Berg

Was war bisher euer größter, schönster, überraschendster Erfolg?

Immer noch mit von der Partie zu sein.

Wie wichtig sind dir Social-Media-Aktivitäten?

Für den Laden ist es eine sehr gute Sache. Wir können Werbung so auch mal ohne Print und auch sehr kurzfristig machen und bleiben in Kontakt mit den Kunden. Das ist super. In der ersten Woche haben wir schon 220 Freunde auf Facebook gewonnen. Inzwischen sind wir bei 1.152 Fans. Das ist weitaus mehr, als wir erwartet hatten, der Zuspruch bislang ist wirklich enorm.

Möchtest du noch etwas loswerden?

Am Freitag, den 18.10.2013 um 20:00 Uhr erstrahlt schon das nächste literarische Glanzlicht im Bukafski: der in Mainz geborene, inzwischen in Finnland lebende Autor Stefan Moster beehrt seine Heimatstadt und liest aus seinem neuesten Geniestreich “Die Frau des Botschafters”. Mehr zu Autor und Werk erfahrt Ihr hier. Für Bier und Wein aus der Mainzer “Weinraumwohnung” wird gesorgt sein. Der Eintritt ist frei. Wenn Ihr mögt, kommt doch vorbei.

An Mainz gefällt euch besonders…?

Mainz.

Das kann ich nur zu gut verstehen! Ich wünsche euch viel Erfolg und hoffe, dass ihr der Mainzer Neustadt noch lange erhalten bleibt!

 

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