Studie zum Leseverhalten: Vor allem Männer lesen erschreckend wenig

Der Ausspruch »Das Paradies habe ich mir immer als eine Art Bibliothek vorgestellt« stammt von dem argentinischen Schriftsteller Jorge Louis Borges (*24. August 1899, † 14. Juni 1986). Laut einer Studie aus Großbritannien würde er heutzutage mit seiner Bücherliebe bei seinen Geschlechtsgenossen ziemlich allein dastehen.

Die Reading Agency hat in einer Studie 2000 britische Männer und Frauen zu ihrem Leseverhalten befragt. Heraus kam, dass 63% der befragten Männer selten lesen. Die meisten Männer geben das Lesen zugunsten des Bildschirms (sei es Fernseher oder Computer) auf. 20% der Befragten gaben zu, seit der Schulzeit kein Buch mehr ernsthaft zur Hand genommen zu haben, aus Zeitmangel, aufgrund anderer Hobbies und weil ihnen Lesen keine Freude bereitet.

Nicht nur Großbritannien weißt erschreckende Zahlen auf, was das Leseverhalten angeht. Laut einer Untersuchung des deutschen Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest zur Kommunikation und Mediennutzung in Familien, nimmt die Häufigkeit des Lesens bei Erwachsenen mit steigendem Alter generell ab.

lesegrafikMich würde interessieren, wie das bei euch im Familien- und Bekanntenkreis so aussieht? Wer liest, wie viel wird gelesen, fallen euch Unterschiede zwischen den Geschlechtern udn Altersgruppen auf?

 

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